UTM-Parameter sind kurze Zusätze in einer URL, die es ermöglichen, den Ursprung von Website-Traffic präzise zu verfolgen. Sie werden an eine URL angehängt und von Google Analytics oder anderen Analyse-Tools ausgelesen, um zu verstehen, welche Kampagne, welcher Kanal oder welche Anzeige einen Besucher gebracht hat.
Aufbau einer UTM-URL
Je nachdem, welche Parameter du benötigst und welchen Kanal zu verwendest, können die Parameter unterschiedlich aussehen.
Hier einmal ein Beispiel: https://growcave.de/kontaktieren?utm_source=blog&utm_medium=wiki&utm_campaign=utmbeitrag
Die fünf UTM-Parameter
utm_source: Woher kommt der Traffic? (z. B. google, linkedin, newsletter)
utm_medium: Welcher Kanal? (z. B. cpc, email, organic, social)
utm_campaign: Welche Kampagne? (z. B. it-dienstleister-leads-q1)
utm_content: Welches Anzeigenmotiv oder welcher Link? (z. B. anzeige-a vs. anzeige-b)
utm_term: Welches Keyword hat getriggert? (vor allem im Search-Kontext)
Source, Medium und Campaign sind Pflicht. Content und Term hingegen sind optional, aber für tiefere Analysen wertvoll.
Zusätzlich gibt es weitere UTM Parameter, die von Marketing Plattformen wie Google oder Meta verwendet werden, um das interne Tracking zu gewährleisten. Hier kannst du teilweise Parameter wie "gclid" oder "fbclid" sehen, entsprechend für Google Click ID und Facebook Click ID.
Typische Fehler
Inkonsistente Schreibweisen (Google vs. google vs. Google_Ads führen zu getrennten Datensätzen)
Interne Links mit UTM-Parametern versehen, das überschreibt die ursprüngliche Quelle
Parameter nicht dokumentieren, denn nach einigen Monaten weiß niemand mehr, was die Kampagnennamen bedeuten