Eine Conversion bezeichnet den Moment, in dem ein Website-Besucher eine definierte Zielaktion ausführt, also vom passiven Betrachter zum aktiven Handelnden wird. Der Begriff leitet sich vom englischen „to convert" ab: umwandeln.
Was als Conversion gilt, ist individuell definiert
Es gibt keine universelle Conversion, denn jedes Unternehmen legt selbst fest, welche Aktionen zählen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen:
Macro-Conversion: Die primäre Zielaktion mit direktem Geschäftswert, im B2B typischerweise eine Kontaktanfrage, Demo-Buchung oder ein Anruf.
Micro-Conversion: Zwischenschritte, die auf eine spätere Macro-Conversion hindeuten, z. B. ein Lead-Magnet-Download, das Abspielen eines Videos oder das Scrollen bis zum Formular.
Conversion im Funnel-Kontext
Der Begriff taucht auf jeder Stufe des Funnels auf, denn eine Conversion ist immer relativ zum definierten Ziel der jeweiligen Ebene:
Ein Anzeigenklick ist eine Conversion aus Impression-Sicht
Ein Lead-Magnet-Download ist eine Conversion auf der Landingpage
Eine Beratungsanfrage ist eine Conversion im Sales-Kontext
Ein gewonnener Auftrag ist die finale Conversion im Vertrieb
Warum die Definition entscheidend ist
Wer die falsche Aktion als Conversion trackt, optimiert in die falsche Richtung. Eine häufige Falle: Unternehmen messen Seitenaufrufe oder Button-Klicks als primäre Conversions und glauben, ihre Kampagne läuft gut, während kaum echte Anfragen eingehen.