Eine View-through Conversion wird gezählt, wenn ein Nutzer eine Display- oder Video-Anzeige gesehen hat, ohne aktiv darauf geklickt zu haben und trotzdem anschließend innerhalb eines definierten Zeitfensters auf anderem Wege konvertiert und bei dir anfragt.
Beispiel:
Ein IT-Entscheider sieht eine Display-Anzeige von growcave.de, klickt nicht, sucht drei Tage später aktiv nach „Google Ads B2B" und füllt das Kontaktformular aus. Google Ads wertet das als View-through Conversion, da der erste Kontakt Einfluss auf die Entscheidung hatte.
Warum das wichtig ist
Im B2B mit längeren Entscheidungszyklen laufen viele Touchpoints über mehrere Tage oder Wochen. Klick-basiertes Tracking unterschätzt den Beitrag von Display- und Video-Kampagnen systematisch. View-through Conversions machen allerdings diesen indirekten Einfluss sichtbar.
Worauf man achten muss
View-through Conversions sollten nie mit regulären Conversions gleichgesetzt werden. Sie sind ein Indikator für Assisted Conversions, also assistierte Conversion, aber kein Beweis für direkte Anfragen. Wer sie unkritisch in seine Conversion-Zahlen einrechnet, überschätzt also die Kampagnenperformance.
Google Ads lässt das Attributionsfenster für View-through Conversions individuell einstellen. Standardmäßig sind 1 bis 30 Tage verfügbar, je nach Kampagnentyp.