Der Cost per Click (CPC) gibt an, wie viel ein einzelner Klick auf eine Anzeige kostet. Er ist die grundlegende Abrechnungseinheit bei Google Search Ads, denn bezahlt wird nicht für das Einblenden der Anzeige, sondern nur dann, wenn ein Nutzer tatsächlich darauf klickt.
Die Formel
CPC = Gesamtausgaben ÷ Anzahl Klicks
Beispiel: 500 € Budget, 200 Klicks → CPC = 2,50 €
Wie der CPC bei Google zustande kommt
Google Ads funktioniert als Auktionssystem. Der tatsächliche CPC wird nicht einfach durch das eigene Maximalgebot bestimmt, sondern durch das Zusammenspiel aus:
Ein hoher Quality Score senkt den tatsächlich gezahlten CPC. Gute Anzeigen und eine passende Landingpage dazu werden von Google also belohnt. Wer nur über Gebote konkurriert, zahlt mehr für dieselbe Position.
Maximaler CPC vs. tatsächlicher CPC
Das eingestellte Maximalgebot ist eine Obergrenze, kein fixer Preis. Google berechnet den tatsächlichen CPC nach der Formel:
Tatsächlicher CPC = (Ad Rank des nächsten Mitbewerbers ÷ eigener Quality Score) + 0,01 €
In der Praxis liegt der tatsächliche CPC oft unter dem Maximalgebot.
Was den CPC beeinflusst
Wettbewerb: Je mehr Mitbewerber auf ein Keyword bieten, desto höher der CPC
Keyword-Intent: Transaktionale Keywords mit hoher Kaufabsicht sind teurer als informationelle
Qualitätsfaktor: Bessere Anzeigenqualität senkt den CPC direkt
Tageszeit und Gerät: CPCs schwanken je nach Auktionszeitpunkt
CPC als isolierte Kennzahl ist wertlos
Ein niedriger CPC klingt gut, ist aber bedeutungslos ohne den Kontext der Anzahl der Conversions oder der Conversion Rate. Ein CPC von 1€ bei 0,5% CVR ist schlechter als ein CPC von 4€ bei 5% CVR. Entscheidend ist immer der Cost per Lead, nicht der Cost per Click.